4. Berliner Mediensucht-Konferenz 2011

Hinschauen und Handeln – Hilfe für Mediensüchtige

16. - 17. September 2011

Das Programm der 4. Berliner Mediensucht-Konferenz

In diesem Bereich finden Sie einen kurzen Überblick über das Programm der Konferenz. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie unter Workshops.

Programm für Freitag, 16. September 2011

13.00 Uhr

Begrüßung

  • Prof. Dr. med. Dipl. Kfm. (FH) Rainer Riedel, Direktor des Institut für Medizin-Ökonomie & Medizinische Versorgungsforschung, Rheinische Fachhochschule Köln
  • Susanne Hertzer, Leiterin der Landesvertretung, Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Berlin/Brandenburg
  • Sieghard Schilling, Vorstandsvorsitzender Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe, Berlin

13.20 Uhr

Grußworte
Christine Köhler-Azara, Die Drogenbeauftragte des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin

13.30 Uhr

Längst nicht mehr nur ein Phänomen!
Aktuelle Entwicklungen und Stand der Dinge zum Thema Mediensucht

Dr. Theo Wessel, Geschäftsführer, Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe, Berlin

14.15 Uhr

Podiumsdiskussion

Zwischen den Stühlen – Die Medienindustrie als Geldgeber für Prävention, Beratung und Behandlung der Mediensucht?

  • Gabriele Farke, Hilfe zur Selbsthilfe für Onlinesüchtige e.V., Buxtehude
  • Kai Müller, Ambulanz für Spielsucht, Universitätsklinikum Mainz
  • Dr. Gudrun Borchardt, Referentin Gesundheitswesen, Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Berlin/Brandenburg
  • Karla Range-Schmedes, Leiterin des Referats Jugendarbeit, Kinderschutz und Prävention, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin
  • Prof. Dr. Dorothee M. Meister, Lehrbereich Medienpädagogik und empirische Medienforschung, Universität Paderborn
  • Dr. Theo Wessel, Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS), Berlin
  • Martin Lorber, PR und Jugendschutzbeauftragter von Electronic Arts, Köln
  • Christine Köhler-Azara, Die Drogenbeauftragte des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin
  • Prof. Dr. med. Dipl. Kfm. (FH) Rainer Riedel, Rheinische Fachhochschule Köln

Moderation: Alexander Schurig, rbb radioBerlin 88,8

15.30 Uhr

Pause

16.00 Uhr

Workshops Teil 1:

  1. Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe und des freiwilligen Engagements für Betroffene und Angehörige von Medienabhängigen
    Marianne Kleinschmidt, Suchtreferentin, Deutscher Caritasverband e.V., Berlin
    Michael Neumann, Spielergruppe Mittwoch, Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche, Kiel
    Holger Meyer, Soziales Projekt Harmonie, Greifswald
    Carola Ahrens-Lück, Suchtreferentin, Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche, Flintbek (Moderation)
  2. Anregungen für die Bildung von Kooperationen und Netzwerkstrukturen anhand des Beispiels „Netz mit Webfehlern“


    Wolfgang Schmidt-Rosengarten, Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS), Frankfurt/Main
    Simone Gleixner, Referentin Gesundheitswesen, Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Hessen, Frankfurt
    Philipp Theis, Real Life Kassel
    Knut Kiepe, Referent GVS, Berlin (Moderation)

  3. Medienkompetenz als Schlüssel zum „gesunden“ Umgang mit Medien
    Nikolai Neufert, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin
    Triz Heider, Leiterin der kids-hotline – Onlineberatungsstelle für junge Menschen bis 21 Jahre, München
    Michael Lange, Metaversa e.V., Berlin
    Prof. Dr. Ralf Kutsche, Fachbereich Medizinökonomie, Rheinische Fachhochschule Köln (Moderation)
  4. Vor der Anerkennung kommt die Krankheit … Derzeitige Möglichkeiten und Verfahren zur Finanzierung einer Mediensuchtbehandlung
    Dr. Klaus Wölfling/Kai Müller, Ambulanz für Spielsucht, Universitätsklinikum Mainz
    PD Dr. Hans-Jürgen Rumpf, Forschungsgruppe S:TEP, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Lübeck
    N.N., Techniker Krankenkasse, Hauptvertretung, Hamburg
    Georg Wiegand, Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
    Dr. Gudrun Borchardt, Referentin Gesundheitswesen, Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Berlin/Brandenburg (Moderation)
  5. Prävention von Mediensucht als gemeinschaftliche Aufgabe – Die Notwendigkeit des Zusammenwirkens von Jugendhilfe, Pädagogik und Suchthilfe
    Christine Köhler-Azara, Die Drogenbeauftragte des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin
    Thomas Sarzio, Evangelisches Johannesstift, Berlin
    Stefan Peter, BITS 21 in der WeTeK Berlin gGmbH
    Dr. Theo Wessel, Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS), Berlin (Moderation)

18.00 Uhr

Tagesabschluss anschließend Get-Together mit Buffet

Programm für Samstag, 17. September 2011

09.00 Uhr

Tagesstart – Rückblick auf den Vortag

09.15 Uhr

Workshops Teil 2:

  1. Die Betroffenen dort abholen wo sie sind – Onlinehilfen für Medienabhängige
    Sascha Neurohr, Freiberuflicher Referent und Berater, ehemals Leiter des Online Streetwork Bereich bei den VZ.net Netzwerken,Berlin
    Werner Pietsch, Beratungsstellenleiter, Jugend hilft Jugend e.V., Hamburg
    Triz Heider, Leiterin der kids-hotline – Onlineberatungsstelle für junge Menschen bis 21 Jahre, München
    Peter Petersen, Landesreferent für die diakonische Suchthilfe in Schleswig-Holstein, Rendsburg (Moderation)
  2. Aussagen und Forderungen zur Verbesserung der Versorgung von Betroffenen der exzessiven Mediennutzung
    Jutta Schirmacher, Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten, München
    Annette Teske, Dipl.-Psychologin, Fachverband für Medienabhängigkeit e.V., Iserlohn
    Sylvia Jankowiak, Berlin School of Public Health, Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Christoph Hirte, rollenspielsucht.de, Gräfelfing
    Prof. Dr. med. Dipl. Kfm. (FH) Rainer Riedel, Rheinische Fachhochschule Köln (Moderation)
  3. Beispiele für die Fachkräfte- und Multiplikatorenschulung im Bereich Mediensucht
    Kerstin Jüngling, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin
    Felix Rudolph von Niebelschütz, Logout e.V., Fulda
    Andreas Pauly/Silke Selinger, update Fachstelle für Suchtprävention der Caritas und Diakonie in Bonn
    Dr. Theo Wessel, Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe, Berlin (Moderation)
  4. Rahmenbedingungen und Konzepte der Versorgung Mediensüchtiger aus Sicht der Forschung
    Inga Borchard, SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH, Berlin
    Dr. Stephan Humer, Forschungsleiter in der Digitalen Klasse der Universität der Künste, Berlin
    Dr. Florian Rehbein, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover
    Prof. Dr. Ralf Kutsche, Fachbereich Medizinökonomie, Rheinische Fachhochschule Köln (Moderation)
  5. Modelle zur Medienpädagogik und ihre präventive Bedeutung
    Prof. Dr. Dorothee M. Meister, Lehrbereich Medienpädagogik und empirische Medienforschung, Universität Paderborn
    Stefan Heinig, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin
    Steffi Winkler, Fachreferentin Medienpädagogik, BITS 21 in der WeTeK Berlin gGmbH
    Dr. Gudrun Borchardt, Referentin Gesundheitswesen, Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Berlin/Brandenburg (Moderation)

11.00 Uhr

Pause

11.30 Uhr

Die Mediengesellschaft morgen: User oder Loser?
Eine Debatte zwischen Philosoph und Blogger
Prof. Dr. Mike Sandbothe, Medienphilosoph, freier Autor und kulturpolitischer Medienberater, Hamburg
Marcus Bösch – Blogger und Journalist, newsgaming.de & marcus-boesch.de, Köln

12.45 Uhr

Future trends in the treatment of excessive media use and digital technology addiction
Dr. David Greenfield, Ph.D., The Center for Internet and Technology Addiction, West Hartford, CT, USA

13.15 Uhr

Letzte Worte / Ende der Veranstaltung

Gesamtmoderation: Knut Kiepe, Referent GVS, Berlin